Hier finden Sie die aktuellsten Ereignisse zu uns und unserem Sport

vom 18.11.2011

Vierter Platz für Deutsches Rollstuhl-Curling Nationalteam bei der WM-Qualifikation in Finnland vom 5.-10.11. 2011

Das Deutsche Rollstuhl-Curling Nationalteam hat bei der WM-Qualifikation in Lohja, Finnland den vierten Platz belegt.

Die Teams aus der Slowakei und Italien sicherten sich mit den Plätzen 1 und 2 ihre Tickets zur WM in Südkorea im Februar 2012.

Der 4. Platz von 9 teilnehmenden Teams, 5 Siege und 5 Niederlagen und eine kontinuierliche Leistungssteigerung - das ist die Bilanz für das Deutsche Rollstuhl-Curling Nationalteam um den erfahrenen Cheftrainer Bernd Weißer.

Die deutsche Mannschaft trat in folgender Besetzung an: Skip Jens Jäger, Caren Totzauer, Martin Schlitt, Uwe Raschke und Heike Melchior. Physiotherapeutin Marion Jakob und Teambetreuerin Petra Schlitt komplettierten das Team und sorgten mit ihrem Einsatz dafür, dass sich die Spieler ganz auf ihre Aufgabe konzentrieren konnten.

Freitag, 4.11.11
Bilderbuchwetter mit Sonnenschein und blauem Himmel begrüßte die Mannschaft in Helsinki. Die einstündige Fahrt nach Lohja vorbei an Kiefern- und Birkenwäldern und Seen vermittelte einen ersten Eindruck von Finnland. Allen Befürchtungen zum Trotz lag noch kein Schnee und die Temperaturen lagen mit 5-10Grad doch um einiges höher als erwartet.

Das Sportzentrum Kisakallio liegt umgeben von Birkenwäldern an einem See und bietet vielfältige Sportmöglichkeiten für finnische Sportler. Von Sport-Gymnastik über Rudern bis zu Rollhockey, Tennis und Fußball. Die Unterkünfte, das Restaurant und die Sporthalle sind alle auf dem Gelände angesiedelt und bieten so die besten Wettkampf-Bedingungen.

Samstag, 5.11.11
Beim Frühstück gab es eine große Begrüßungs-Runde der Teams, von denen einige schon öfter gegeneinander angetreten sind. Neun Teams traten an, um sich für einen der zwei Plätze für die WM in Südkorea zu qualifizieren: Dänemark, Deutschland, Finnland, Italien, Japan, Lettland, Schweiz, Slowakei und Tschechische Republik

Nach dem offiziellen Begrüßungsmeeting, geleitet von Kate Caithness, der Präsidentin der World Curling Federation bemühte sich der erfahrene Skip Jens Jäger, etwas Ruhe in die aufgeregte Vorfreude seines Teams zu bringen. Beim ersten Training auf dem vom dänischen Eismeister Jürgen Larsen perfekt präparierten Eis legte sich die Aufregung ein wenig

Am Nachmittag startet das deutsche Team dann gegen die Tschechische Republik in das Turnier.

Skip Jäger gelang es, das Haus immer „sauber“ zu halten und mit einigen perfekt gespielten Schluß-Steinen gab er Skip Radek Musilek keine Chance. So konnte Cheftrainer Bernd Weißer sehr zufrieden mit dem 7:4 Sieg seiner Mannschaft sein, was er auch im anschließenden Interview meinte: „Das Team freut sich sehr über den Sieg. Wenn wir es schaffen, dieses Spiel-Niveau beizubehalten, dann haben wir eine gute Chance, morgen gegen Lettland zu gewinnen.“

Und beim späteren Eröffnungsdinner gab es vom internationale Wettkampfdirektor Keith Wendorf noch ein Kompliment für Skip Jäger: „Nice shot, Jens!“

Das Essen blieb übrigens die ganze Woche durch hervorragend mit viel frischem Fisch und Gemüse.

Sonntag, 6.11.11
Im ersten Spiel des Tages trafen die Deutschen auf das Team aus Lettland, das erst seit letztem Jahr bei internationalen Turnieren mit dabei ist. Diesmal mit Heike Melchior als Lead.

Mit einem von Caren Totzauer direkt auf den Dolly gespielten Drawshot startete das deutsche Team ins Spiel. Und trotz ein wenig Stress wegen des zur Verfügung stehenden Zeitlimits spielte das Team konzentriert und gewann mit 9:5.

Dem nächsten Gegner Japan sah das Team mit großem Respekt entgegen. In der Kabine gab Trainer Weißer mit seiner ruhigen Art noch einmal letzte Anweisungen mit aufs Eis.

In diesem Spiel sorgte vor allem Skip Jäger mit seiner ausgefeilten Taktik und den genau gespielten Schluß-Steinen für das beeindruckende Endergebnis - die Japaner gaben nach dem 6. End beim Stand von 12:0 auf.

Nach diesem Sieg meinte Doris Huguenin, Technische Direktorin für das Schweizer Curling Team: „Jetzt müssen wir nur noch Deutschland schlagen, dann sind wir dabei!“

Beim abendlichen Würfelspiel zeigte sich das deutsche Team in bester Laune und voller Vorfreude auf die nächsten Partien.

Montag, 7.11.11

Gegen die perfekt spielenden finnischen Gastgeber startete das deutsche Team mit drei verlorenen Ends. Die anschließende Aufholjagd reichte leider nicht aus und so konnte Finnland das Spiel mit 6:4 für sich entscheiden.

Am Nachmittag startete das deutsche Team gegen Italien, das gerade zuvor gegen die starke Schweiz gewonnen hatte. Caren Totzauer platzierte den Drawshot so genau auf dem Dolly, dass Chef-Schiedsrichter Ian Archer fast nichts zu messen hatte.

Der italienische Skip Andrea Tabanelli und sein Team waren in absoluter Top-Form und spielten so gut wie fehlerlos, so dass das deutsche Team nach dem 6. End mit 1:11 aufgab.

Trotz der beiden verlorenen Spiele blieb die Stimmung im Team gut und jeder sprach dem anderen Mut zu.

Dienstag, 8.11.11

Den spielfreien Vormittag nutzte das Team mit einigen Erkundungen in der Umgebung und der Konzentration auf das Spiel gegen die Dänen mit Coach Per Christensen.


Trotz des Hammers im ersten Spiel wollte diesmal nichts gelingen. Jede Menge Fehlsteine auf der deutschen Seite führten dazu, dass Jens Jäger und sein Team erst im 5. End zum ersten Mal punkten konnte. Allerdings reichte das nicht aus, und so trennten sich die Teams mit dem Endergebnis von 4:9 Punkten.

Trainer, Betreuerin und Physiotherapeutin bemühten sich, die geknickten Spieler wieder etwas aufzurichten. Und beim gemeinsamen „Azzurro“ singen mit den Italienern schauten die Athleten wieder hoffnungsvoll auf das nächste Spiel gegen die Schweiz.

Mittwoch, 9.11.11

Diesmal klingelte der Wecker schon um 6:00. Trotz der frühen Stunde und der nebligen Dämmerung war das deutsche Team voll gespannter Vorfreude auf das Spiel gegen die starken Schweizer, die sich seit einem Jahr mit sehr viel Energie auf dieses Turnier vorbereitet hatten. Sogar der Schweizer Pausensnack von Physiotherapeut Franco mit Bündner Fleisch und Schweizer Käse sollte helfen, die Motivation zu steigern.

Beide Teams mussten gewinnen, um sich noch eine Chance auf die WM-Teilnahme zu sichern. Und sie lieferten sich ein packendes Duell, in dem um jeden Stein gekämpft wurde.
In den letzten Ends kam das Schweizer Uhrwerk allerdings ins Stocken. Beim Gleichstand von 3:3 zeigte Skip Manfred „Mänfi“ Bolliger zunehmend Nerven und konnte seinen letzten Stein nicht ins Haus bringen. Entstand für Deutschland mit 6:3!

Bernd Weißer zeigte sich mit dem bisher besten Spiel seines Teams sehr zufrieden.

Nach einer kurzen Mittagspause in der Sonne ging es zum entscheidenden Spiel gegen die Slowakei.

Skip Jäger und sein Team konnte mit den Slowaken gut mithalten. Beim Stand von 5:5 im 8. End hatten die Slowaken allerdings das Glück auf ihrer Seite und konnten mit 7:5 gewinnen.

Während vor die Halle bereits die erste Turnierbilanz gezogen wurde, rechneten die Wettkampfleiter noch einmal genau nach und kamen zu dem Ergebnis: „Es gibt ein Stechen um die Plätze 3 und 4 zwischen Dänemark und Deutschland und zwischen Finnland und der Schweiz. Die Gewinner der beiden Spiele spielen morgen um Platz drei und haben noch immer eine Chance, sich zu qualifizieren.“

Nach kurzer Pause startete das deutsche Team dann gegen die Dänen, die eigentlich noch dabei waren, ihre knappe 5:6 Niederlage gegen Japan zu verkraften.

Beim Stand von 6:3 im 7. End kam für Skip Jens Jäger dann das Aus. Ein abprallender Stein traf so unglücklich auf seinen Besen, dass er sich an der Hand verletzte.

Die deutsche Physiotherapeutin war zusammen mit ihrem Schweizer Kollegen zur Stelle und verarztete den Skip, der noch einen Abspielversuch machte, bevor er dann abbrechen musste. Coach Weißer musste schnell die Mannschaft neu aufstellen: Caren Totzauer übernahm die Rolle des Skip, Martin Schlitt rückte zum Vize-Skip auf, Uwe Raschke spielte als Second und Heike Melchior startete ins Spiel. Frisch eingewechselt platzierte sie ihren zweiten Stein so genial hinter einer Guard auf dem Dolly, dass die Dänen sich bis zum Ende die Zähne daran ausbissen und sich mit 5:7 aus dem Turnier verabschiedeten.

Jens Jäger wurde von der Physiotherapeutin versorgt und mit ins Krankenhaus begleitet. Die Röntgenaufnahme ergab eine Verletzung des Daumengelenks, aber zum Glück keinen Knochenbruch.

Am Abend holte sich das deutsche Team noch Anregungen und Zuspruch vom ausgeschiedenen Schweizer Team gegen den kommenden Gegner aus Finnland.

Donnerstag, 10.11.11

Gegen die Finnen schwor sich das deutsche Team gemeinsam ein und wollte vor allem für den verletzten Skip Jens Jäger spielen, der sich gemeinsam mit Coach Weißer das Spiel von der Tribüne aus ansah. Skip Caren Totzauer konnte mit ihrem Team den starken und gefühlvoll spielenden Finnen in den ersten drei Ends noch sehr gut stand halten. Erst die 6 Steine im vierten End besiegelten das Schicksal der Deutschen, die nach dem 6. End mit 13:2 aufgaben.

Der anerkennende und aufmunternde Applaus der zuschauenden Teams zeigte, dass sich das deutsche Team viele Sympathien erworben hatte. Skip Jäger sagte anschließend: „Ich bin sehr stolz auf mein Team. Jeder ist für den anderen eingetreten und hat sein bestes gegeben. Das ist der wahre Spirit of Curling!“

Im anschließenden Spiel um Platz 1 gewann die Slowakei gegen Italien und stand als erster WM-Teilnehmer fest. Die Italiener um Skip Andrea Tabanelli mussten ihren zweiten Platz jetzt noch einmal gegen Gastgeber Finnland verteidigen. Erinnerungen an letztes Jahr wurden wach, als die Italiener die sicher geglaubte Qualifikation nicht schafften.

Beide Teams lieferten sich ein dramatisches Finale auf spielerisch sehr hohem Niveau. Im Zusatzend behielt Tabanelli die Nerven, platzierte seinen letzten Stein im Haus und sichert sich mit seinem Team das Ticket zur WM nach Südkorea.

Beim Abschluß-Dinner am Abend hatten sich die Finnen schon wieder gefasst und freuten sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Denn Keith Wendorf teilte mit, dass die nächste WM-Qualifikation wieder in Lohja stattfinden wird – vom 3.-8. November 2012. Team Deutschland hat jetzt ein Jahr Zeit, um sich darauf vorzubereiten – der Teamgeist und das Potenzial dafür sind vorhanden.

Endergebnis
1. Slowakei
2. Italien
3. Finnland
4. Deutschland
5. Dänemark
6. Schweiz
7. Tschechische Republik
8. Japan
9. Lettland



Text: Petra Schlitt

vom 24.10.2011

Dritter Platz für das deutsche Nationalteam beim 4. Rollstuhl-Curling Turnier in Wetzikon (Schweiz).


Beim 4. Rollstuhl-Curling Turnier am 22. und 23.10.11 in Wetzikon bei Zürich belegte das deutsche Nationalteam mit Skip Jens Jäger den dritten Platz. Am Turnier nahmen insgesamt 10 Mannschaften aus der Schweiz, Tschechien, Italien und Deutschland teil.

Der neue Bundestrainer Bernd Weißer trat mit sechs international erfahrenen Spielern an, die sich während des Sommers im Bundesleistungszentrum Füssen auf die Saison vorbereitet haben.
Skip Jens Jäger, Caren Totzauer, Heike Melchior, Christiane Steger, Uwe Raschke, Martin Schlitt. Verstärkt wurde das Team durch den Fotografen Thorsten Gampe und Team-Betreuerin Petra Schlitt.

Im ersten Spiel startete Skip Jens Jäger gegen das Team aus Wetzikon/St.Gallen mit drei Frauen (Caren Totzauer, Heike Melchior und Christiane Steger) und gewann souverän mit 15:6.



Die zweiten Partie des Tages gegen RC Beider Basel verlief um einiges knapper. Beim Stand von 8:8 startete Uwe Raschke mit einer kuriosen Abgabe 1 Sekunde vor Ablauf der Spielzeit noch das 8. End, was von beiden Trainern mit Anerkennung für die Fairness quittiert wurde. Mit dem letzten Stein erreichte Skip Ronie Lichtenhan dann den Endstand von 8:9 aus Sicht der Deutschen.

Der Sonntag begann für das Nationalteam mit dem Spiel gegen CC Bern 2
mit Skip Anton Kehrli. Bis zum 4. End konnte Bern gut vorlegen, doch nach der Pause spielten die Deutschen deutlich konzentrierter und gewannen mit 7:6

Bei strahlendem goldenen Oktober-Wetter wurden die Athleten zum Finalspiel von den Musikern der Zurich Caledonian Pipe Band mit Dudelsack und Trommeln in die Eishalle begleitet.

Im Spiel um Platz 3 traf Team Deutschland auf die Mannschaft CC Lausanne-Olympique mit Skip Didier Recordon. Mit sehr präzise gespielten Steinen gingen die Schweizer recht schnell in Führung und lagen im letzten End mit 7:4 in Führung. Mit seinem letzten „Zauberstein“ versuchte Skip Jäger, das unmögliche möglich zu machen. Und der Mess-Zirkel vom immer gut gelaunten Harry Burger brachte den Beweis – Endstand 8:7 und somit der dritte Platz für Team Deutschland.

Sieger des Turniers wurde das Schweizer Nationalteam, gefolgt von RC Beider Basel.
Bei der Siegerehrung bedankte sich der Schweizer Skip Manfred Bolliger im Namen aller Athleten noch einmal für die perfekte Organisation des Turniers durch Peter Nather und sein Team. Der Termin für das 5. Rollstuhl-Curling Turnier im nächsten Jahr steht auch schon fest – 27. und 28. Oktober 2012.

Doch ab jetzt richtet sich die Konzentration auf die WM-Qualifikation in Lohja in Finnland, die vom 5.-10.November stattfindet, und bei der das Deutsche Nationalteam auch wieder auf die Teams aus der Schweiz und aus Tschechien trifft.

 

vom 23.03.2011

Mainhattan Ice-Wheelers aus Frankfurt und Schwenningen sind Deutscher Meister im Rollstuhlcurling 2011

Ein Gewinn für den Rollstuhlsport


Am Wochenende vom 19. und 20. März 2011 wurde im Bundesleistungszentrum in Füssen die Deutsche Meisterschaft im Rollstuhlcurling ausgetragen.

Die folgenden drei Teams traten gegeneinander an:

Mainhattan Ice-Wheelers
(Spielergemeinschaft aus Eintracht Frankfurt und CC Schwenningen)
Position 1 Uwe Raschke
Position 2 Martin Schlitt
Position 3 Caren Totzauer
Skip - Jens Jäger

Mainhattan Ice-Hunters (RSC Frankfurt)
1. Frank Tampe
2. Stefan Dreeßen
3. Heike Melchior
Skip – Murat Cambaz

Frankfurt Eisbrecher (RSC Frankfurt)
1. Yvonne Schambony und Anke Groll
2. Felix Kochen
3. Christoph Gemmer
Skip – Wolf Meißner

Bereits am Freitag Abend trafen die 13 Teilnehmer zusammen mit ihren Fans und Helfern am Fuß des nebelverhangenen Schloß Neuschwansteins ein. Beim gemeinsamen Abendessen gab es schon ein erstes verbales Kräftemessen. Vor allem wurde die Jagd auf das erfahrene Team von Jens Jäger eröffnet: „Mal seh’n, ob ihr eurer Favoritenrolle gerecht werdet!“

Am Samstag Vormittag ging es dann endlich los. Für einige Teilnehmer war es das erste Turnier und dementsprechend groß war die Nervosität vor dem ersten Spiel.

Nach dem gemeinsamen Aufwärmen und der Konzentrationsphase ging es um 11:00 auf das perfekt präparierte Eis.


Die Mainhattan Ice-Wheelers mit Skip Jäger spielten gegen die Mainhattan Ice-Hunters mit Skip Cambaz. Selbst die WM-erfahrene Heike Melchior konnte gegen die starken Ice-Wheelers nichts ausrichten. Sie hatte das Deutsche Nationalteam als Ersatzfrau bei der WM in Prag unterstützt. Die Ice-Wheelers gewannen souverän mit 10:1.



Auch beim nächsten Spiel gegen die Frankfurt Eisbrecher zeigten die Ice-Wheelers und die Strategie ihres routinierten Skips Jäger ihre Klasse: Sie gewannen 13:2.


Beim dritten Spiel des Tages konnten die Frankfurt Eisbrecher (RSC) mit ihrem „coolen“ Skip Meißner und die Mainhattan Ice-Hunters (RSC) des impulsiven Skips Cambaz ihre Kräfte messen. Nach einem spannenden Duell endete das Spiel mit 4:3 für die Eisbrecher.

Zwischenstand nach dem ersten Spieltag:
Platz 1: Mainhattan Ice-Wheelers
Platz 2: Frankfurt Eisbrecher
Platz 3: Mainhattan Ice-Hunters


Am sonnigen Sonntag morgen spielten dann die Mainhattan Ice-Wheelers gegen die Frankfurt Eisbrecher um Platz 1. Auch dieses Spiel konnten die Ice-Wheelers souverän mit 11:0 für sich entscheiden.

In der letzten Begegnung des Tages traten die Frankfurt Eisbrecher gegen die Mainhattan Ice-Hunters im Spiel um Platz 2 an.

Beide Teams lieferten sich einen nervenaufreibenden Zweikampf und waren bis zum letzten End punktgleich. Angefeuert von den mitfiebernden Zuschauern konnten die Eisbrecher dieses spannende Spiel erst mit dem letzten Stein im Extra-End mit 5:4 für sich entscheiden.

Der sonst eher wortkarge Wolf Meißner, den nichts aus der Ruhe bringen konnte, war sichtlich stolz über seinen 2. Platz. „Ich bin total begeistert! Mein Team hat echt stark gespielt. Jeder einzelne hatte seine Sternstunde und lieferte einige „Zaubersteine“. Das hätte keiner alleine geschafft. Auch für mich war es super spannend bis zum letzten Stein.“ Trainer Kai Meidele war sichtlich zufrieden.

Und auch Murate Cambaz, der Skip der drittplazierten Ice-Hunters meinte: „Ich bin sehr stolz auf mein Team. Sie haben alles gegeben und mich super unterstützt.“

Der erfahrene Trainer Bernd Weisser aus Schwenningen, der im Vorfeld mit den drei Teams gearbeitet hatte, freute sich, dass seine Vorbereitungsarbeit Früchte getragen hat und lobte das geschlossene Erscheinungsbild der Teams.

 

Reinhard Küper, der Anti-Doping Beauftragte des DBS war an beiden Turniertagen mit dabei und informierte die Spieler sehr ausführlich über den Ablauf von Kontrollen und die Rechte und Pflichten, die ein Sportler dabei hat. Der Frankfurter lobte die angenehme und familiäre Atmosphäre und staunte: „Wo kommen denn die Spieler alle her?“

 

Bei der Siegerehrung dankte Manfred Hübner, der Spielleiter des DCV, allen Helfern und zeigte sich begeistert von der positiven Atmosphäre des Turniers. „Das ist der wahre Spirit of Curling!“ Schade fand er es allerdings, dass die Spieler der Deutschen Nationalmannschaft nicht bei dem Turnier mit angetreten sind.

Beim abschließenden Abendessen fiel das gemeinsame Resüme von Spielleiter Manfred Hübner und DRS Fachbereichsleiter Martin Schlitt sehr positiv aus: Stand Schlitt vor einem Jahr noch fast alleine in Frankfurt auf dem Eis, so hat er es geschafft, drei Teams für die Teilnahme an der DM zu motivieren. Schlitt gab aber auch zu bedenken, dass die Erfahrung, das Wissen und der persönliche Einsatz der beiden Schwenninger Spieler Jens Jäger und Caren Totzauer ganz wesentlich zum Aufbau der Mannschaften beigetragen haben.


Das Siegerteam: Jens Jäger (Skip), Martin Schlitt, Uwe Raschke und Caren Totzauer


Und alle waren sich einig: Die Austragung der Deutschen Meisterschaft ist ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu neuen Mitgliedern, verbesserten Trainingsmöglichkeiten und dem Aufbau eines Ligabetriebes.


Text: Petra Schlitt
Fotos: Thorsten Gampe

vom 10.03.2011

Kindercurling mit den „Mainhattan Ice-Wheelers“

Eissporthalle Frankfurt, Sonntag 6. März, 2011

 

Ansgar, Yasmin und Can freuen sich schon darauf, auf dem Eis so richtig loszulegen.

Während auf der Außenbahn die Eisschnell-Läufer ihre Runden zogen, ging es von 9:00 bis 11:00 in der kleinen Eissporthalle in Frankfurt hoch her.

Auf Initiative der Frankfurter Rollstuhlcurling-Mannschaft „Mainhattan Ice-Wheelers“, einer Spielergemeinschaft der Eintracht Frankfurt, des RSC Frankfurt und des CC Schwenningen, waren alle Kinder im Rollstuhl eingeladen, das Curling auf dem Eis auszuprobieren. Besonders Uwe Raschke und Martin Schlitt hatten hierfür die Werbetrommel gerührt, unterstützt von Sponsor „Rehability“.

Fünf Kinder im Rollstuhl im Alter von 5 bis 13 Jahren und ihre Eltern und Geschwister kamen vorbei, um auf dem von Andreas Hofmann präparierten Eis zu erleben, wie es sich anfühlt, einen Curlingstein über das Eis zu schieben.

Die 10-jährige Janina ist begeistert! Sie will unbedingt weiter Curling spielen!

Die Kleinen waren fast gar nicht vom Eis herunterzubekommen. Für die meisten von ihnen war es das erste Mal auf dem glatten Untergrund und sie genossen sichtlich das neue Fahr- und Bremsgefühl.

DRS-Fachbereichsvorsitzender Martin Schlitt hatte die 9kg schweren Kinder-Curlingsteine vom befreundeten Curling Verein CC Mannheim ausgeliehen. Die beiden Vorsitzenden Uwe Saile und Jürgen Beck waren sofort bereit, die Frankfurter bei ihrer Aktion zu unterstützen.

Die „Ice-Wheelers“ Martin Schlitt, Uwe Raschke und Wolf Meißner erklärten den Kindern den richtigen Einsatz mit dem Extender, einem Verlängerungsstab mit dem man die Steine über das Eis schieben kann. Außerdem wurden sie noch von Marion Jakob (Physiotherapeutin), Andrea Schlicker (Rehability) und Petra Schlitt (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) unterstützt.

Der 13-jährige Can (hier mit Uwe Raschke), der das Curling bisher schon immer im Fernsehen verfolgt hatte, sah seine Vorfreude bestätigt. Endlich konnte er es selber einmal erleben, wie es sich anfühlt, den Curlingstein ins Ziel zu schieben. „Echt cool!“

Linkshänderin Yasmin (7 Jahre) spielte mit dem 10jährigen Ansgar um die Wette und freute sich über jeden Punktgewinn.

Jan Patrick, der mit fünf Jahren jüngste im Bunde, konnte sich vom Eis gar nicht losreißen und schob unermüdlich seine Steine ins Haus.

 

Fast schon wie ein Profi: Jan Patrick (5 Jahre) klickt seinen „Extender“ ein und schiebt einen Stein nach dem Anderen in Richtung Zielkreis (House)

Auch die 10-jährige Janina zeigte sich sehr begabt und schaffte es schon nach kurzer Zeit, die Steine sehr gezielt in den runden Zielkreis zu spielen.

Während die Junioren eifrig spielten und sich schnell mit den „Ice-Wheelers“ anfreundeten, hatten auch die Erwachsenen Gelegenheit, einmal selbst das Curling auszuprobieren. Andreas Hofmann, 2. Vorsitzender der Eintracht Frankfurt Curlingabteilung, erklärte geduldig die Technik. Mindestens einer der Neulinge war davon so begeistert, dass er sich überlegt, in der nächsten Saison einmal bei den Fußgängern mitzuspielen. Die Kinder zeigten stolz ihre Anstecknadeln mit dem Rollstuhlcurling-Logo und die Eltern waren sehr erfreut über die Initiative der „Mainhattan Ice-Wheelers“: „Im DRS-Magazin lesen wir immer von tollen Veranstaltungen in weit entfernten Städten. Schön, dass jetzt auch einmal in Frankfurt etwas angeboten wird. Das Curling ist ja wirklich für jeden etwas, ob im Rollstuhl oder nicht. Beim nächsten Mal bringt unsere Tochter ganz bestimmt ihre Freundin mit.“

Martin Schlitt zeigte sich von der Spielfreude der kleinen Gäste beeindruckt: „Es hat uns heute sehr viel Spaß gemacht und es würde mich sehr freuen, wenn es uns gelungen ist, den einen oder die andere für den Curlingsport zu begeistern.“

 Alle zusammen waren sich einig, dass sie gerne wieder einmal eine Curlingveranstaltung besuchen wollen.

Und der 13-jährige Can, der das Curling bisher schon immer im Fernsehen verfolgt hatte, sah seine Vorfreude bestätigt. Endlich konnte er es selber einmal erleben, wie es sich anfühlt, den Curlingstein ins Ziel zu schieben. „Echt cool!“
Und was war für seine Mutter das Schönste? „Daß es meinem Sohn so viel Spaß gemacht hat!“

Text: Petra Schlitt
Fotos: Thorsten Gampe

vom 21.01.2011

Mainhattan Ice-Wheelers bewähren sich auf schottischem Eis

Ohne ihren Coach Kai Meidele reiste das fünfköpfige Team der Mainhattan Ice-Wheelers nach Schottland, um sich in Hamilton nahe Glasgow mit den besten Teams der Welt zu messen. Mit am Start die Nationalmannschaften aus Kanada, Schweden, der Tschechischen Republik, Schottland/England und Deutschland sowie drei Teams des schottischen Ausrichters Lanarkshire Wheelchair Curling Club. 
          
Kurzfristig eingesprungen für den erkrankten Uwe Raschke ging Wolf Meißner mit auf die Reise ins Land des Whiskys und der Dudelsäcke. Jens Jäger fungierte in der bewährten Rolle des Skips, auf Position 3 spielte Caren Totzauer, auf den Positionen 1 und 2 gingen Martin Schlitt, Heike Melchior und Wolf Meißner aufs Eis. Angereist mit Physiotherapeutin Marion Jakob, Fotograf Thorsten Gampe, Teambetreuerin Petra Schlitt sowie zwei mitgereisten Fans nutzten die Curler der Spielergemeinschaft aus Eintracht Frankfurt, RSC Frankfurt und CC Schwenningen die Reise zunächst für einen Ausflug ins nahe gelegene Glasgow, das die Gäste aus Deutschland mit strahlendem Sonnenschein belohnte.

Am Abend vor dem ersten Turniertag stimmte Skip Jens Jäger sein Team auf den Wettkampf ein, denn mit dem Paralympicssieger Kanada stand im ersten Spiel gleich ein ganz dicker Brocken auf dem Programm. „Dieses Spiel sollten wir nutzen, um vom besten Team der Welt zu lernen und um ins Turnier zu finden “,
so der Skip, der gemeinsam mit Caren Totzauer im deutschen Nationalteam bereits internationale Erfahrung sammeln konnte. Das Spiel gegen Kanada endete dann auch erwartungsgemäβ mit 7 zu 1, wobei das Spielergebnis über den aus Frankfurter Sicht durchaus passablen Spielverlauf hinwegtäuscht.

Den Schwung aus der ersten Partie konnten die Ice-Wheelers auch in das zweite Spiel gegen den Vizeweltmeister von 2009, Schweden, mitnehmen und sogar eine 5:4-Führung nach dem fünften End herausspielen. Das Spiel ging nach dem Zeitlimit von 1 Stunde 50 Minuten zwar knapp mit 6:5an Schweden, der schwedische Nationaltrainer aber lobte das Team „Mainhattan“ für seine Taktik und das präzise Spiel.

Ein Fingerbreit Whisky am Abend und ausreichend Schlaf verhalfen dem Team aus Frankfurt am zweiten Turniertag dann auch zum ersten Sieg bei diesem hochkarätig besetzten Turnier, das von den angereisten Nationalmannschaften als Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften Ende Februar in Prag genutzt wurde.

Mit 12:2 Punkten dominierten die Ice-Wheelers aus „Mainhattan“ das Team SLWCC 3 des Ausrichterclubs klar, mussten in der letzten Partie der Vorrunde aber eine deutliche Niederlage gegen Team Schottland 2 hinnehmen. „Hier haben wir kein Land gesehen. Die Schotten haben praktisch fehlerfrei gespielt und wir haben nie zu unserem Spiel gefunden“, resümierte Ice-Wheeler Martin Schlitt, der den sympathischen Gastgebern den Sieg durchaus gönnte, aber doch gern noch ein weiteres Spiel in der Endrunde gemacht hätte.

Skip Jens Jäger zeigte sich mit dem Verlauf des Turniers insgesamt zufrieden und auch David Morgan, Chef-Organiser des South Lanarkshire Wheelchair Curling Clubs lobte das Team: „They are fun-loving, very friendly and polite, but also very professional on the ice when needed. They are good curlers and a good competition. They are welcome back any time!“

Die beiden kürzlich ins schottische Nationalteam berufenen Michael McKenzie und Gregor Ewan, die selbst erst vor drei Jahren mit dem Rollstuhl- Curling begonnen haben, entdeckten in den Mainhattan Ice-Wheelers sich selbst vor 18 Monaten wieder: „Of course they need some more practice but they have great potential
and we like their team spirit!“ – Ein größeres Lob konnte es für die Curler aus Frankfurt kaum geben.

Das kanadische Nationalteam beendete das Turnier erwartungsgemäß als Sieger vor Team Schottland 1, Tschechien und Schweden. Punktgleich mit der deutschen Nationalmannschaft ( Platz 7 ) landeten die Curler mit dem Eintracht-Adler auf der Brust auf Platz 8 und freuen sich schon jetzt auf das direkte Kräftemessen beider Teams bei den Deutschen Meisterschaften im März in Füssen.

Auch dann werden die beiden Glücksbringer, Eintracht-Gummiente „Curly“ und „Suze“, die unerschöpfliche Gummibären-Quelle am Spielfeldrand, nicht fehlen und den Mainhattan Ice-Wheelers zu Kraft und innerer Stärke verhelfen.

Barbara Hermanowski

Erster Turniersieg für die Mainhattan Ice-Wheelers  bei 4. Rolli-Trophy 2010 in Bern (Schweiz)

Bei der 4. Rolli-Trophy in Bern am 13. und 14. November 2010 konnten die Rollstuhlcurler der Spielgemeinschaft Eintracht Frankfurt /CC Schwenningen, die „Mainhattan Ice-Wheelers“ ihren ersten Turniererfolg feiern. Am Start waren 5 Teams aus Deutschland und der Schweiz.
Die Ice-Wheelers spielten in folgender Aufstellung:
Position 1 Heike Melchior
Position 2 Uwe Raschke
Position 3 Martin Schlitt
Skip Jens Jäger
In der Berner Eishalle, direkt neben dem legendären Wankdorfstadion („Das Wunder von Bern“) gelegen, konnten die Ice-Wheelers bereits am Freitag Abend auf dem perfekt präparierten Eis trainieren. Dafür sorgte der Profi-Eismeister Stefan Röthlisberger, der auch während des Turniers für ausgezeichnete Bedingungen sorgte.
Am ersten Wettkampftag sorgten Sonne und frühlingshafte Außentemperaturen und ein zeitgleich ausgespieltes Fußgängerturnier für eine interessante Wettkampf-Atmosphäre.
Die Mainhattan Ice-Wheelers fanden in der ersten Begegnung noch nicht so richtig in ihr Spiel und mussten sich der Heim-Mannschaft aus Bern mit Skip Anton Kehrli mit 2:10 geschlagen geben.
Die folgende Spielpause nutzten die Ice-Wheelers, um sich auf den nächsten Gegner aus Wetzikon mit Skip Ivo Hasler vorzubereiten. Beide Teams hatten gute Chancen und lieferten sich ein spannendes Duell, das die Ice-Wheelers durch konzentriertes Spiel mit 8:6 für sich entscheiden konnten.
Der zweite Turniertag begann mit einem Spiel auf hohem Niveau gegen das Team aus Basel mit Skip Fredy Borner. Beide Skips setzten gute Schluss-Steine, wobei Skip Jäger mit einem kraftvoll und präzise gespielten Take-out für das Endergebnis von 7:3 sorgte.
Im letzten Spiel traten die Mainhattan Ice-Wheelers gegen das Team aus Lausanne mit Skip Didier Recordon an. Obwohl die Schweizer mit 5:0 in Führung gingen, konnten die Ice-Wheelers im letzten End noch 4 Punkte erzielen und damit ein 7:7 herausspielen.
Dieses Unentschieden lieferte die Entscheidung für das Erreichen des 1. Platzes. Die weiteren 3 Plätze wurden im Stechen ermittelt, wobei Wetzikon vor Bern und Basel auf Platz 2 kam. Das Team aus Lausanne wurde 5.
Bei der anschließenden Siegerehrung im Caledonia-Restaurant blieb noch Zeit, um den ersten Platz zu feiern und mit den Teilnehmern auf weitere Begegnungen anzustoßen.

v.L.n.R. Jens Jäger,Uwe Raschke, Stefan Röthlisberger, Heike Melchior, Martin Schlitt

vom 01.11.2010

Gute Platzierungen für die 2 Teams der Mainhattan Ice-Wheelers beim 3. Internationalen Rollstuhlcurling-Turnier in Wetzikon (Schweiz) 

Beim 3. Internationalen Rollstuhlcurling-Turnier in Wetzikon am 30. und 31. Oktober 2010
traten die Mainhattan Ice-Wheelers erstmals mit 2 Mannschaften bei einem Turnier an und belegten die Plätze 2 und 10.

 vLnR. Heike Melchiior, Ayako Saito, Frank Tampe, Kazuyuki Mochiki, Martin Schlitt,  Michiaki Saito, Aki Ogana, Jens Jäger(Skip) ,Katsuo Ichikawa (Skip)


Die beiden Teams spielten in folgender Aufstellung:

Mainhattan Ice-Wheelers 1:
Position 1 Frank Tampe
Position 2 Heike Melchior
Position 3 Martin Schlitt
Skip Jens Jäger

Mainhattan Ice-Wheelers 2:
Position 1 Wolf Meißner
Position 2 Uwe Raschke
Position 3 Murat Cambaz
Skip Caren Totzauer (erstmals als Skip im Einsatz)
Am Start waren insgesamt 12 Mannschaften aus der Schweiz, Italien, Frankreich, Deutschland und aus Japan.

Am ersten Turniertag spielten die Mainhattan Ice-Wheelers 1 zuerst gegen das italienische Team Sport di Piu aus Turin, das klar nach 6 Ends mit 9:3 Punkten besiegt werden konnte.

Der Gegner im zweiten Spiel war das Team Schweiz, einer der Paralympics Teilnehmer 2010. Die beiden Teams schenkten sich nichts: Erst im vorletzten End wurde durch ein geschickt gespieltes Takeout von Skip Jäger der Ausgleich zum 6:6 erreicht. Im letzten End konnten die Ice-Wheelers 1 das Spiel mit 7:6 für sich entscheiden.

Der zweite Turniertag begann mit dem Spiel gegen das Team roll’in stones aus Straßburg, das die Mainhattan Ice-Wheelers 1 durch ein sehr konzentriertes Spiel mit 5:4 gewannen.

Durch den dritten Sieg in Folge zogen die Mainhattan Ice-Wheelers 1 als Gruppenerster ins Finale gegen das ebenfalls ungeschlagene starke Nationalteam JWCA Japan ein.

Im Laufe dieses Spiels hatten die Ice-Wheelers 1 zwar einige gute Chancen, die sie allerdings durch die hohe Präzision des japanischen Spiels mit Skip Ichikawa nicht verwerten konnten. Das führte zum Endergebnis von 8:1 für Japan und zu dessen Turniergewinn. Die Mainhattan Ice-Wheelers 1 freuten sich über ihren 2. Platz.

 

v.L.n.R. Martin Schlitt, Uwe Raschke, Wolf Meißner, Frank Tampe, Caren Totzauer, Jens Jäger, Murat Cambaz, Heike Melchior

Das Team der Mainhattan Ice-Wheelers 2 stand vor besonderen Herausforderungen.
Für Caren Totzauer war es der erste Einsatz als Skip und 2 Teammitglieder waren zum ersten Mal bei einem Turnier mit dabei.

Beim ersten Gegner, dem RC Beider Basel 1, konnten die Ice-Wheelers 2 im 5. End mit 4:3 in Führung gehen und mussten sich dann doch mit 4:7 geschlagen geben.


Im zweiten Spiel trafen die Ice-Wheelers 2 auf das schweizer Team Limmatal, das ebenfalls mit 7:4 gewann.

Der erste Gegner am zweiten Turniertag war die Heimmannschaft Team Wetzikon 1.
Skip Totzauer schlug sich tapfer und erspielte mit ihren Ice-Wheelers 2 ein 6:6 im 6. End und musste sich im 7. End mit einem 6:8 geschlagen geben.

Im vierten Spiel traten die Mainhattan ICE-Wheelers 2 gegen das Team CC Lausanne Olymp an und konnten es mit 9:8 für sich entscheiden. Dadurch erreichte das Team den 10. Platz vor Sport di Piu und CC Lausanne Olymp.

Die anschließende Siegerehrung wurde von den Dudelsackbläsern und Trommlern der Caledonian Pipe Band aus Zürich begleitet und bildete den Abschluß eines hervorragend organisierten Curlingturniers. Der Turniertermin für nächstes Jahr steht schon fest, es ist der 29. und 30. Oktober 2011.

Offizielles Ranking (Quelle: Curling club Wetzikon)

vom 27.10.2010

Grosses internationales Turnier in Wetzikon

Am kommenden Wochenende starten wir in Wetzikon. Das Turnier ist international besetzt und verspricht ein großartiges Event zu geben. An den Start gehen neben Schweiz, Italien, Deutschland (Mainhatten Ice Wheelers I+II), Frankreich auch ein Team aus Japan. Den Spielplan findet ihr hier.

vom 14.09.2010

Sehr guter Platz bei 4. Danish Open

Durch hervorragende Leistung des gesamten Teams erreichten wir einen hervorragenden vierten Platz bei den Danish Open in Kopenhagen. Im ersten Spiel mussten wir gegen die Tschechische Auswahl spielen. Geschickt und klug bauten wir die Ends auf und konnten uns nach sechs gespielten Ends durchsetzen. Am Samstagmorgen ging es dann gegen Norwegen II, die wir ebenfalls  besiegen konnten. Norwegen I mit Skip Rune Lorentsen wartete im dritten Spiel auf uns. Das Spiel ging an die sehr starken Norweger. Am Abend stießen wir auf die russische Auswahl. In einem sehr spannenden Spiel konnten sich die Russen mit einem 6:5 durchsetzen. Weiter ging es dann am Sonntag gegen das Team aus Finnland. Dieses Spiel mussten wir ebenfalls  abgeben. In unserem letzten Spiel trafen wir auf den Gastgeber aus Dänemark. Dieses Team um Skip Kenneth Oerbaeck hatte 2005 den Titel des Vizeweltmeister erreicht. Hochkonzentriert gingen wir an dieses Spiel und konnten den Dänen mehrere Ends stehlen. EIne durchweg starke Leistung des gesamten Teams brachte dann den Sieg (7:3) nach dem sechsten End. Gespielt haben: Caren Totzauer, Heike Melchior, Martin Schlitt, Uwe Raschke und Jens Jäger. Mit dabei waren: Trainer Kai Meidele, Petra Schlitt und Jonathan Raschke.

vom 03.09.2010

4. Danish Open (Kopenhagen)

Unser Team wird vom 10.09 - 12.09.2010 an den 4.Danish Open teilnehmen.

Mit dabei sind: Rußland, Norwegen, Finland, Dänemark, Tschechische Rep., und Deutschland

Vom 30.08.2010

Starker Saisonstart in Füssen

Unser gemeinsames Training im Bundesleistungszentrum war ein voller Erfolg. Harmonisch und in guter Stimmung brachten wir unsere Trainingseinheiten hinter uns. Mit unserem Trainer Kai Meidele trainierten wir überwiegend unsere Abgabe. Taktische Spielzüge wurden im Verlauf der Einheiten transparent und verinnerlicht. Wichtig war an dem Wochenende unser Teamspirit und es wurde sehr schnell deutlich, dass wir zusammen passen und eine funktionierende Einheit bilden.

Zu weiteren Bilder vom Wochenende geht es hier

von Links nach Rechts:

Martin Schlitt, Caren Totzauer, Heike Melchior, Uwe Raschke, Kai Meidele, Jens Jäger, Wolf Meißner

Vom 16.08.2010

Erste Sommertrainingeinheiten am 17.07 -18.07.2010 und am 28.08 - 29.08.2010. Beide Trainingseinheiten finden im Bundesleistungszetrum in Füssen statt. Mit dabei unser neuer Trainer Kai Meidele.